Fallstudie: Absetzschutz in Lösemittelbasierten Industriebeschichtungen

Bei einem Beschichtungshersteller kam es nach dreimonatiger Lagerung zu Ablagerungen harter Pigmente in seiner Lösemittelbasierten Grundierung mit Eisenoxidpigmenten. CP-34 organophiler Bentonit bot eine dauerhafte Lösung.

Die Herausforderung

Kundenformulierung: Industriegrundierung auf Alkydbasis, rotes Eisenoxidpigment (30 % PVC), Lösemittelmischung aus Xylol und Testbenzin. Problem: Nach 8–12 Wochen Lagerung bilden sich harte, verklumpte Sedimente, die bei der Anwendung zu Produktretouren und Formulierungsfehlern führen.

Lösung: CP-34 bei 0,6 %

CP-34 wurde in der Lösemittelmischung unter Verwendung eines Hochgeschwindigkeits-Cowles-Dispergiergeräts bei 2.500 U/min für 12 Minuten mit 95 % Ethanol-Aktivator (30 % des Organoclay-gewichts) dispergiert. Die Organoclay-Dispersion wurde zu Beginn der Farbmahlstufe zugegeben.

Ergebnisse

TestenVor CP-34Nach CP-34 (0,6 %)
Absetzverhalten (ASTM D869, 30 Tage)3 (harter Kuchen)8 (weich, leicht redispergierbar)
Viskosität im Ruhezustand (Brookfield, 6 U/min)1.200 cP4.800 cP
Viskosität bei Anwendung (KU)92 KU96 KU
Änderung des FilmaufbausKeine erkannt

Fazit

CP-34 in einer Konzentration von 0,6 % löste das Absetzproblem, ohne die Anwendungsviskosität, den Filmaufbau oder den Glanz zu beeinträchtigen. Der Kunde eliminierte Produktrückgaben und verlängerte die Haltbarkeit von 3 Monaten auf mehr als 12 Monate.

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